Historie

Die Theis Story

Über 90 Jahre Erfahrung machen uns zum Experten in der Biegetechnik-Branche. Von der Gründung der „Karl Theis Kupferschmiede und Apparatebau“ 1926 bis zur Produkterweiterung durch die Fertigung von Halbrohren im Jahre 2006: Das Unternehmen hat Kriegsjahre und Wirtschaftshöhepunkte durchlaufen und dabei einiges erlebt. Folgen Sie unserer spannenden Unternehmensgeschichte! 

  • 1926-1945

    WIE ALLES BEGANN

    Im Jahre 1926 fasst Karl Theis den Entschluss, die 1904 gegründete Kupferschmiede Jost Theis & Co., an der er maßgeblich beteiligt war, zu verlassen und sich selbstständig  zu machen. Am 1. Dezember gründet er im Charlottental in Weidenau seine eigene Kupferschmiede…

    Im Charlottental stellt das Unternehmen zunächst vor allem kupferne Wasch- und Bordkessel her. Nach der Verlagerung  des Betriebes in die Bruchstraße nach Siegen-Weidenau im Jahre 1935 ist das Produktionsprogramm bereits um Produkte wie Heizregister und Heizschlangen aus Stahl und Kupfer, Kupferboiler, sowie Rohrbündel und -spiralen erweitert worden.

    1945 wird die Betriebsstätte bei einem Bombenangriff vollständig zerstört. In der notdürftig wiederhergestellten Werkstatt stellt Karl Theis in den schwierigen Jahren nach 1945 handgeschmiedete kunstgewerbliche Gegenstände her bis mit dem wirtschaftlichen Aufschwung die eigentliche Produktion wieder aufgenommen werden konnte.

    1926     Gründung durch Karl Theis „Karl Theis Kupferschmiede und Apparatebau“ im Charlottental

    1935     Verlagerung der Produktion nach Weidenau , Bruchstraße

    1945     Vollständige Zerstörung, Wiederaufbau

  • 1958-1983

    DIE NÄCHSTE GENERATION

    Dem Wiederaufbau des Unternehmens nach dem Krieg folgt die stetige Erweiterung des Produktionsprogramms, die zu einem kontinuierlichen Wachstum des Unternehmens beiträgt. Mit Ernst Eibach tritt die nächste Generation ins Unternehmen ein.  

    1958 wird der Betrieb mit der Gründung der Karl Theis KG nach Siegen Geisweid “Auf der Setze” verlagert. Die neu errichtete Werkshalle mit Bürogebäude auf der Herrenwiese in Weidenau ist schließlich ab 1962 Firmensitz des Unternehmens. Der Produktionsschwerpunkt liegt auf der Herstellung von Heizschlangen und Heizregistern aus Kupfer und anderen Metallen. Ab 1970 produziert das Unternehmen gebogene Rohre für die chemische Industrie und den Apparatebau..

    Ernst Eibach, der Schwiegersohn des Firmengründers, ist bereits seit 1955 im Unternehmen tätig. 1963 übernimmt er die Geschäftsführung. Nach Umwandlung der Karl Theis KG in die Karl Theis GmbH 1980 wird er dort Geschäftsführer und Karl-Heinz Gronwald tritt in die Geschäftsleitung mit ein. 1983 beginnt eine neue Ära mit der Anschaffung der ersten Segmentbiegemachine.

    1958     Verlagerung nach Geisweid „Auf der Setze“         

    1959     Gründung der Karl Theis KG

    1962     Neuerrichtung / Verlagerung nach Weidenau, „Industriestraße 15“

    1970     Produktionsbeginn von gebogenen Rohren für den chemischen Anlagenbau

    1980     Produktionsbeginn von gebogenen Rohren für den chemischen Anlagenbau  

  • 1988-2016

    KONTINUITÄT UND KNOW HOW

    In den 90 Jahren seines Bestehens konnte sich das Unternehmen stetig weiterentwickeln und wachsen. Die Tradition und Kontinuität des Familienunternehmens sowie seine stetige Innovationsbereitschaft sind ebenso Faktoren des Erfolges wie die Leistungsbereitschaft und das Know-How seiner Mitarbeiter.

    1988 kann mit Inbetriebnahme der neuen Lager- und Versandhalle die Fertigung von Halbrohren begonnen werden. Durch den Kauf einer Profilierstraße zur Herstellung von geraden Halbrohren wird 1992  das Leistungsprogramm noch einmal entscheidend erweitert. 1996 tritt Klaus Eibach in die Geschäftsführung ein und setzt damit die Tradition des Familienunternehmens fort. Die erste Berohrung von Kesselböden  und Konen mit Halbrohren beginnt 2005 mit dem Kauf von 2 Produktionshallen mit Freigelände auf insgesamt 10.000 m2 am neuen Standort “Breite Straße/Untere Rolandstraße”. 

    2008 beginnt der Neubau einer weiteren Produktionshalle. Mit dem Kauf der ETU Rohr GmbH wird dort die Produktion von Wärmetauscher U-Rohren implementiert. 2012 wird die Produktion am alten Standort „Industriestraße” eingestellt und ebenfalls in die neuen Hallen verlegt. Heute liegt ein Hauptaugenmerk auf der innovativen Weiterentwicklung speziell im Bereich Halbrohre.

    1988     Inbetriebnahme der neuen Lager- und Versandhalle, Aufnahme der Fertigung von Halbrohren

    1996     Eintritt von Klaus Eibach in die Geschäftsführung

    2000     Anmietung einer zusätzlichen Produktionshalle am Standort „Breite Straße /Untere Rolandstraße ”

    2005     Kauf von 2 Produktionshallen sowie Freiflächen (ca. 10.000 m2) am Standort „Breite Straße / Untere Rolandstraße”

    2008     Errichtung einer neuen Produktionshalle, Übernahme und Implementierung der ETU-Rohr GmbH

    2009     Kauf von weiteren ca. 7.000 m2 Produktions- und Büroflächen

    2012     Umzug der Produktion aus der Industriestraße 15 an den Standort„Breite Straße /Untere Rolandstraße“

    2013     Innovative Weiterentwicklung mit einer eigenentwickelten Halbrohrbiegemaschine

    2016     90jähriges Bestehen des Unternehmens

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